Das sollten Sie bei Ihrem Werbebrief unbeding beachten

Home >

 Textertipp: 10 Schritte zum erfolgreichen Werbebrief

Das Mailing gehört zu dem effizientesten Werbemittel: Mit keinem anderen Medium können Sie Ihre Zielgruppe so exakt erreichen und den Erfolg Ihrer Aktion messen.
Sie möchten Ihre Briefe selbst texten? Prima! Doch Vorsicht – der Teufel steckt oft im Detail.

Brauche ich wirklich ein PS? Wie lang darf mein Brief sein? Wir haben hier für Sie die 10 wichtigsten Tipps zusammengestellt. Damit Sie mit Ihrem Brief auch das erreichen, was Sie sich vorgestellt haben.

  • Was ist Ihr Angebot?
    Erkenne dich selbst!“, so lautet die Inschrift des Apollotempels in Delphi.
    Was schon bei den alten Griechen der philosophische Wegweiser für ein wahrhaftiges und erfülltes Leben war, ist auch heute aktuell – für jedes Unternehmen, das erfolgreich sein will. Bevor Sie sich an das Texten Ihres Werbebriefes setzen, schreiben Sie am besten in wenigen Sätzen auf, was genau Ihr Angebot ist und beantworten Sie die Frage:
    Warum soll der Kunde gerade bei mir kaufen?“
    Finden sie die Antwort, die Sie von Ihren Mitbewerbern unterscheidet.
  • Welchen Nutzen bieten Sie Ihrer Zielgruppe?
    Wie können Sie die Anforderungen und Wünsche Ihrer Zielgruppe mit Ihrem Angebot erfüllen? Prüfen Sie sehr genau, ob Sie wirklich exakt den Punkt treffen. Viele Werbebriefe scheitern, weil hierauf nicht genug Gewicht gelegt wurde. Widerstehen Sie der Versuchung, Ihr Angebot in vorgefertigte Textmuster einzubauen oder bestehende Briefe nur an manchen Stellen abzuändern. Jeder Brief ist ein Unikat – gezielt geschrieben für Ihr spezielles Angebot und für ausgewählte Empfänger.
  • Kennen Sie Ihre Zielgruppe?
    Manchmal lohnt es sich, die Zielgruppe in kleinere Gruppen, die sich durch unterschiedliche Eigenschaften, Lebenssituationen und Wünsche unterscheiden, aufzuteilen. So können Sie noch gezielter die Argumente für
    Ihr Angebot maßschneidern und entsprechend in Ihrem Brief darauf eingehen. Es schreibt sich immer besser, wenn Sie den Empfänger direkt vor Augen haben: Stellen Sie sich jeweils einen Menschen aus der Gruppe vor – vielleicht kennen Sie ja jemanden persönlich? – und texten Sie Ihren Brief für diese Person.
  • Schreiben Sie aus der Sicht der Leser?
    Versetzen Sie sich in die Lage des Lesers: Was interessiert ihn? Für ihn ist weniger das Produkt an sich interessant, als vielmehr Nutzen und Vorteile, die sich für ihn ergeben. Überlegen Sie, was in Ihrem Brief stehen muss, damit der Leser positiv reagiert.
  • Sieht Ihr Brief ansprechend aus?
    Briefe, denen man auf Anhieb ansieht, dass sie als Massenwerbung unterwegs sind, finden schnell ihr Ende im Papierkorb. Damit Ihr Brief eine reelle Erfolgschance hat, sollte er schon auf den ersten Blick gut aussehen und sich gut anfühlen.

    Achten Sie auf griffiges Papier und eine professionelle Gestaltung.
    Beschränken Sie sich auf einen Schrifttyp. Gut lesbar sind zum Beispiel >Times< oder >Garamond<. Lassen Sie Luft zwischen den Zeilen, damit
    Ihr Text locker und leicht auf dem Papier steht und zum Lesen einlädt. Entscheiden Sie sich für eine Art der Hervorhebung (Fettdruck, Farbe oder Unterstreichung). Frankieren Sie den Umschlag – kein Fensterumschlag – mit einer Briefmarke (keine Freistempler). Das sieht einfach schöner und hochwertiger aus.
  • Was kommt in die Betreffzeile?
    Am besten gleich Ihre Botschaft, die den Leser neugierig macht, so dass er weiterliest. Wenn gleich zu Beginn der Vorteil zu erkennen ist und sich der Leser ein Bild von Ihrem Angebot machen kann, setzen Sie bereits in der Betreffzeile das >Kino im Kopf< in Gang.
  • Soll ich jeden Empfänger namentlich ansprechen?
    Ja. Denn der eigene Name ist ein positives Reizwort und der Leser fühlt sich persönlich angesprochen. Doch übertreiben Sie nicht, indem Sie den Namen immer wieder in Ihren Text einfließen lassen – einmal reicht.
  • Ist eine Unterschrift wichtig?
    Auf jeden Fall. Wenn Ihr Brief an Ihre Top-Kunden geht, unterschreiben Sie
    am besten persönlich. Ihre Unterschrift unterstreicht die Wertschätzung des Empfängers sowie Ihres Angebots. Bei höheren Auflagen können Sie Ihre Unterschrift – in blau geschrieben – auch einscannen. Wichtig: Ihre Unterschrift sollte gut lesbar sein, damit der Leser weiß, mit wem er es zu tun hat.
  • Wie kann ich den Leser durch den Text führen?
    Machen Sie ihm das Lesen leicht: mit Absätzen zwischen drei und sieben Zeilen, mit gezielten Hervorhebungen der Schlüsselworte und Vorteile. Sagen Sie ihm zum Schluss klar, was er tun soll: anrufen oder das beigefügte Fax (oder die Karte) zurückschicken. Wenn Sie eine telefonische Nachfassaktion planen, kündigen Sie diese an.
  • Warum ein PS?
    Vom technischen Prozedere ist das PS längst überholt. Im Werbebrief nimmt es jedoch eine wichtige, verstärkende Position ein. Warum gerade hier?
    Wer einen Brief öffnet, überfliegt ihn erst einmal in wenigen Sekunden.
    Beim >Scannen< nimmt der Leser markante Stellen, wie Betreff, Anrede, Hervorhebungen und auch das PS wahr. Danach entscheidet er mehr oder weniger bewusst, ob er in den Text einsteigt und Ihren Brief liest. Deswegen: Schreiben Sie in das PS einen Vorteil für den Leser.

Sie möchten mehr dazu erfahren, wie Sie mit guten Texten Ihren Erfolg steigern? Lesen Sie, wie Sie mit lebendiger Sprache zum Lesen motivieren.

textpower

 

 
   Textertipps
 Impressum
 Sitemap